Geschäftszahlen 2024 28.02.2025, 11:13 Uhr

Amer Sports kehrt in die Gewinnzone zurück

Dank eines starken letzten Quartals konnte Amer Sports 2024 seinen Umsatz um 18 Prozent steigern und wieder schwarze Zahlen schreiben. Vor allem in China boomte das Geschäft. Für 2025 peilt der Sportartikelkonzern weiteres Wachstum an.
Die kanadische Marke Arc’teryx trug wesentlich zum positiven Geschäftsergebnis der Muttergesellschaft Amer Sports bei.
(Quelle: Shutterstock/Dennis Diatel)
Das finnische Sportartikelunternehmen Amer Sports, zu dem Marken wie Atomic, Wilson, Arc’teryx und Salomon gehören, hat im Geschäftsjahr 2024 die eigenen Erwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 5,18 Milliarden US-Dollar (4,98 Milliarden Euro). Währungsbereinigt betrug das Plus 19 Prozent.
Entscheidend für die starken Jahreszahlen war vor allem das Schlussquartal: Der Umsatz kletterte um 23 Prozent auf 1,64 Milliarden US-Dollar (1,58 Milliarden Euro), während sich der operative Gewinn mehr als verdreifachte. „Das vierte Quartal war ein großartiger Abschluss eines historischen Jahres für die Amer Sports Group, mit starken Leistungen in allen Segmenten und Regionen“, sagt CEO James Zheng.
Wachstumstreiber war im vierten Quartal 2024 vor allem das Segment „Technical Apparel“, zu dem die kanadische Outdoor-Marke Arc'teryx gehört. Hier stieg der Umsatz um 33 Prozent auf 745 Millionen US-Dollar (715 Millionen Euro). Im Segment „Outdoor Performance“, zu dem unter anderem Salomon gehört, stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 594 Millionen US-Dollar (570 Millionen Euro).
Für das gesamte Geschäftsjahr 2004 verbuchte das Segment „Technical Apparel“  einen Zuwachs um mehr als ein Drittel (36 Prozent) auf 2,19 Milliarden US-Dollar (2,11 Milliarden Euro). „Outdoor Performance“ wuchs um zehn Prozent auf 1,84 Milliarden US-Dollar (1,77 Milliarden Euro).
Die starke Nachfrage in Asien trug maßgeblich zu dem kräftigen Plus bei. In Großchina verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzplus von 53,7 Prozent auf 1,30 Milliarden US-Dollar (1,25 Milliarden Euro). Auch in der EMEA-Region (+3,8 Prozent) und in Amerika (+6,5 Prozent) legten die Erlöse zu.
Die 2019 vom chinesischen Unternehmen Anta Sports übernommene Amer Sports Group kehrte zudem in die Gewinnzone zurück: Der operative Gewinn stieg um 56 Prozent auf 470,8 Millionen US-Dollar (450 Millionen Euro), der Nettogewinn lag bei 72,6 Millionen US-Dollar (70 Millionen Euro). Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 208,6 Millionen US-Dollar verzeichnet.
Für die Zukunft stehen die Zeichen laut Zheng weiter auf Wachstum: „Angesichts des starken globalen Trends in der Sport- und Outdoor-Branche und unserer noch nicht ausreichend durchdrungenen Marken bin ich zuversichtlich, dass unser talentiertes Management-Team gut aufgestellt ist, um 2025 und darüber hinaus starke Ergebnisse zu erzielen.“
Für 2025 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent.



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